Frankenthaler Wehrleute, ein gutes Team. Und stolz auf den Orden.Foto: privatEine Kita in Bad Schandau war beim Elbehochwasser 2013 vollgelaufen und verdreckt. Die Kameraden fuhren hin.

Frankenthals Feuerwehrleute helfen, wo sie können. Wenn es sein muss auch in Bad Schandau. Hier hatte das Elbe-Hochwasser vor fast genau einem Jahr massive Schäden angerichtet. Die Frankenthaler Kameraden fuhren mit Team und Technik hin. Konkret halfen sie in der Kita „Elbspatzen“. Die Einrichtung war völlig überflutet und vom Schlamm verdreckt gewesen.

Komplett zerstört wurde in der Nacht zum Freitag eine Holzhütte nahe der Frankenthaler Hauptstraße. 25 Feuerwehrleute aus dem Ort und der Gemeinde Großharthau waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Während der Löscharbeiten musste die Frankenthaler Hauptstraße voll gesperrt werden. Foto: Rocci KleinIn Frankenthal brannte eine Holzhütte nieder, in der zwei 19-Jährige schliefen. Zum Glück wurde einer rechtzeitig munter.

Früh halb zwei war es vorbei mit Schlafen. Ein 19-Jähriger, der nach dem Himmelfahrtstag mit einem gleichaltrigen Kumpel in einem Frankenthaler Holzhäuschen übernachten wollte, wurde wegen der enormen Hitze wach. Da standen Teile der Hütte schon in Flammen. Er weckte seinen Kumpel und alarmierte die Feuerwehr. Beide Jugendliche konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Glück im Unglück hieß es in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai für 2 Jugendliche in Frankenthal, diese schliefen in einer Laube, in der ein Feuer ausbrach. Die zwei Personen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Um 01:23 Uhr in der Nacht nach Männertag heulten in Frankenthal und Großharthau die Sirenen und Meldeempfänger der Kameraden. Brand Gartenlaube lautete das Einsatzstichwort. Als die Frankenthaler Kameraden an der Einsatzstelle eintrafen, stand die Laube bereits im Vollbrand. 

Am 22. Mai 2014 um 12:28 Uhr wurde unsere ABC-Gruppe alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete Klärschlamm auf Gewässer.

An der Einsatzstelle angekommen entnahm ein Trupp sofort eine Wasserprobe aus dem Zulauf sowie eine Tiefenprobe direkt aus dem Teich. Zur selben Zeit machten sich weitere Kameraden auf die Suche nach der Herkunft des Schlammes. Im Verlauf des Einsatzes wurden mehrere Schächte auf den umliegenden Wiesen kontrollierte, ehe ein defekt an einem Güllebecken in der Schweinemast als Ursache ermittelt wurde.

Brühe aus der Schweinemast in Frankenthal floss in einen Teich. Ein Defekt.

Feuerwehr, Polizei und Umweltbehörden wurden gestern Mittag zu einem Teich am Frankenthaler Dammweg gerufen. In der Schweinemastanlage war ein Güllebecken übergelaufen. Die grau-braune Brühe floss durch Meliorationsrohre rund 800 Meter bis in den Teich. Sieben Kameraden der Frankenthaler Feuerwehr verschlossen den Auslauf, sodass die Gülle nicht auch noch in den Dorfbach fließen konnte. – Hagen Roßmann, Geschäftsführer der Schweinemastanlage, begründete die Havarie auf Anfrage mit einem technischen Defekt. Nur eins der drei Güllebecken sei voll gewesen.

Der defekte AufliegerAm Mittwoch dem 14.05.2014 um 17:48 Uhr wurde, unsere ABC-Gruppe alarmiert. Die Meldeempfänger meldeten Gefahrgutaustritt, A4 Görlitz - Dresden AS Burkau - AS Ohorn. Aus einem auf dem Rastplatz Rödertal stehenden Lkw trat Qualm aus.

Erfolgreicher erster Sicherheitsstammtisch in Frankenthal

Am Freitag den 9.5.2014 fand 19.00 Uhr der erste Sicherheitsstammtisch in Frankenthal mit dem Thema „Erste Hilfe“ statt. Zu dem Abend fanden sich zahlreiche Frankenthaler im Schulungsraum des Gerätehauses Frankenthal ein um die neusten Dinge über die stabile Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und Verbandsarten kennenzulernen.

Gemeinde und Feuerwehr informieren zu Erster Hilfe, Brandschutz und unfallfreiem Fahren. Eine ganz neue Idee.

Wie funktioniert das nochmal mit der Herzdruck-Massage? Und wie geht die stabile Seitenlage? Das erst im Notfall zu überlegen, wenn auf der Straße ein Unfall passiert ist, der Mann daheim plötzlich ohnmächtig wird oder die Frau beim Putzen von der Leiter stürzt, kann zu spät sein. Kann Leben kosten. Erste Hilfe muss jeder können, doch die wenigsten sind versiert darin, sagt der Frankenthaler Wehrleiter Kay Winkler. Als Erste-Hilfe-Ausbilder für Fahrschulen oder Firmen weiß er nur zu gut, dass der eigene Kurs bei den meisten viele Jahre zurückliegt. Nun frischt er das Wissen der Frankenthaler auf.

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