Der Der Verkauf von einigen Immobilien in Frankenthal hat sich auch positiv auf die Freiwillige Feuerwehr auswirken können. Der neue Besitzer des ehemaligen Erbgerichtes in Frankenthal hat bei seinem Kauf auch das alte Feuerwehrgerätehaus mit erworben. Nach einer Anfrage über eine kostengünstige Nutzung des Schlauchturmes durch die Feuerwehr haben wir eine Zusage bekommen.

Somit machten sich fünf engagierte Kameraden am vergangenen Samstag sofort daran den Schlauchturm wiederzubeleben. Als erstes musste der Turm von innen kräftig geputzt werden. Die Geländer wurden wieder befestigt und die Scharniere der Fenster wieder gängig gemacht. In der zweiten Etage wurde eine Wand neu verputzt und ein Seilzug zum hochziehen der nassen Schläuche installiert. Ein besonderer Dank gilt der Elektrofirma, welche die Elektroanlage neu installiert hat, sodass wir den Turm unabhängig von dem alten Gerätehaus nutzen können.

In Zukunft wird der Schlauchturm als Trocknungsturm für nasse Schläuche benutzt und erspart uns den Weg bis nach Großharthau auf den dortigen Schlauchturm, der zu bestimmten Zeiten auch nicht erreichbar war. Weiterhin wird an dem Turm die Leiterausbildung stattfinden können und es wird geprüft in wie weit wir dort eine Ausbildung mit dem Gerätesatz Absturzsicherung durchführen können. 

Rückblick:

Im April 1973 begann unsere Wehr in Eigenleistung ohne Baufirma mit dem Umbau eines Unterstellraumes der LPG im ehemaligen Erbgericht. Im Zuge der Arbeiten wurden Wände versetzt, Türen zugemauert, Decken eingezogen sowie eine Treppe errichtet. Bis zum Oktober 1974 schufen die Kameraden und Anwohner Frankenthals in 3.458 Stunden eine moderne Baulichkeit mit Geräte- und Schulungsraum, Kleiderkammer und Schlauchtrockenturm.

Nach der Wende wurde das ehemalige Erbgericht an seinen ursprünglichen Eigentümer rückübertragen und die Feuerwehr musste auf kurz oder lang ihr Gerätehaus verlassen. Mit dem neu erbauten Gerätehaus, in das die Wehr 1999 umzog, erhielt die Wehr eine neue und moderne Unterkunft. Auch der Frankenthaler Schlauchturm konnte durch die neuen Eigentumsverhältnisse nicht mehr genutzt werden und unsere Kameraden mussten die Schläuche von da an in Großharthau zum trocknen aufhängen. 

Auszubessernde PutzstelleNeuer Anstrich für die LeiternDer LO unserer Wehr vorm damaligen Gerätehaus mit Schlauchturm - 1978

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